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§ 1 Name, Sitz
1. Der Verein führt den Namen „Sport- und Kulturverein Erligheim e.V.“ in der Kurzform SKV
Erligheim. Er hat den Sitz in 74391 Erligheim und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts
Besigheim eingetragen.
2. Die Farben des Vereins sind Weiß-Blau.
3. Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes und dessen
Mitgliedsverbänden, deren Sportarten im Verein betrieben werden, und erkennt deren Satzungen
und Ordnungen an.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze
1. Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports und der Kultur allgemein, insbesondere
den Fußball-, Turn- und Breitensport. Er wird verwirklicht durch: - Abhalten von geordneten Sport-,
Turn und Spielübungen,- Durchführen von Sportveranstaltungen, Vorträgen und Kursen,-
Ausbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung der
Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.
3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen.
4. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
sonstigen Zuwendungen. Es darf keine Person durch Angaben, die den Zwecken des Vereins
fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
6. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
7. Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich.
§ 3 Mitgliedschaft
1. Der Verein besteht aus: - Mitgliedern- und Ehrenmitgliedern
2. Mitglied kann jede natürliche Person werden. Bei Personen, welche das 18. Lebensjahr noch nicht
vollendet haben, bedarf es der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.
3. Die Ernennung eines Ehrenmitglieds erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die
Mitgliederversammlung.
4. Über einen Aufnahmeantrag entscheidet allein der Vorstand. Gegen die Ablehnung eines
Aufnahmeantrages besteht keine Einspruchsmöglichkeit.
5. Mit der Bestätigung des Aufnahmeantrages durch die Vorstandschaft beginnt die Mitgliedschaft.
Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an sämtlichen Veranstaltungen
teilzunehmen.
6. Jedes Mitglied verpflichtet sich durch den Beitritt zur Anerkennung der Satzungen des Vereins
und derjenigen Verbände, denen der Verein selbst als Mitglied angehört.
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
2. Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zum Jahresende mitzuteilen; er muss bis
spätestens 30. September vorliegen. Bei Mitgliedern, welche das 18. Lebensjahr noch nicht
vollendet habenbedarf es der schriftlichen Erklärung des gesetzlichen Vertreters.
3. Durch einfachen Mehrheitsbeschluss des Vorstandes, von dem mindestens 2/3 anwesend sein
müssen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, insbesondere bei:
* erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
* schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,
* unehrenhaften Verhaltens innerhalb und außerhalb des Vereins,
* Nichtzahlung des Beitrages nach zweimaliger schriftlicher Mahnung.
4. Vor der Entscheidung hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich innerhalb von 10
Tagen schriftlich zu äußern. Die Entscheidung über den Ausschluss muss schriftlich begründet
werden und ist dem Mitglied mit eingeschriebenen Brief zuzustellen.
5. Gegen die Entscheidung des Vorstandes steht dem Mitglied innerhalb von 2 Wochen nach
Zustellung nur das Recht auf Berufung bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu;
bis dahin ruht die Mitgliedschaft mit allen Rechten und Pflichten. Die Mitgliederversammlung
entscheidet endgültig.
§ 5 Beiträge
1. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.
2. Der Beitrag ist jährlich fällig.
3. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
§ 6 Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand,
b) die Mitgliederversammlung,
c) die Abteilungsausschüsse.
§ 7 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus:
a) einer oder mehreren Personen, höchstens jedoch drei Personen (Vorstandsteam),
b) dem Schriftführer
c) dem Kassier,
d) den Leitern der Abteilungen,
e) bis zu 4 Beisitzern.

2. Die Wahl des Vorstands erfolgt mit Ausnahme der jeweiligen Abteilungsleiter durch die
Mitgliederversammlung.
3. Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Abweichungen hiervon kann
die Mitgliederversammlung beschließen.
4. Endet die Amtszeit vor der nächsten Wahl, bleibt das jeweilige Mitglied des Vorstands bis zur
nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Amt.
5. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse
der Mitgliederversammlung; insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens.
6. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:
- die Personen des Vorstandsteams
- der Kassier, sofern das Vorstandsteam aus weniger als drei Personen besteht.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten Vorstandsmitglieder
gemeinsam vertreten.
7. Der Vorstand ist vom 1. Vorsitzenden einzuberufen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens 6
Vorstandsmitglieder anwesend sind. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Bei
Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt. Über die Vorstandssitzungen ist ein
Protokoll zu fertigen, das vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
8. Der Vorstandordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen. Er kann hierzu verbindliche
Anordnungen erlassen.
9. Scheidet während des Geschäftsjahres ein von der Mitgliederversammlung gewähltes
Vorstandsmitglied aus, so wird es kommissarisch durch den Vorstand ersetzt. Bei Ausscheiden
eines Mitglieds des Vorstandsteams oder des Kassiers ist unverzüglich eine außerordentliche
Mitgliederversammlung einzuberufen, die entsprechende Nachwahlen durchzuführen hat.
§ 8 Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Halbjahr statt. Sie
muss im „Amtlichen Bekanntmachungsorgan der Gemeinde Erligheim“ unter Angabe der
Tagesordnung spätestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin bekannt gegeben
werden.
2. Stimmrecht besitzen nur Mitglieder und Ehrenmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet
haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
3. Gewählt werden können alle Mitglieder und Ehrenmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet
haben.
4. Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstandsteams geführt. Im
Ausnahmefall kann das noch im Amt tätige Vorstandsteam ein anderes Mitglied des
Vorstands mit der Leitung betrauen.
5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst; bei Stimmengleichheit
gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht
abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmung erfolgt nur, wenn 1/3 der anwesenden
Mitglieder dies verlangt. Eine geheime Abstimmung muss erfolgen, wenn dies 1/3 der
anwesenden Mitglieder verlangt.
6. Beschlüsse über Satzungsänderungen des Vereins bedürfen einer 3/4 – Mehrheit der
anwesenden Mitglieder.
7. Bleibt die Wahl einer neuen Vorstandschaft nach Ablauf der Amtszeit erfolglos, so muss
innerhalb von 3 Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit dem einzigen
Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“ anberaumt werden. Bis dahin führen die bisherigen
Vorstandsmitglieder kommissarisch das Amt weiter. Sind bei der Wahl die Ämter des § 7 Nr. 1
a-c besetzt worden, lediglich die Beisitzer konnten nicht besetzt werden, ist die Durchführung
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht erforderlich. Die Leiter der Abteilungen
werden in der Mitgliederversammlung nicht gewählt.
§ 9 Außerordentliche Mitgliederversammlung
1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn
a. die der Vorstand die Einberufung mit Rücksicht auf außergewöhnliche Ereignisse für
erforderlich hält,
b. dem aus dem Personenkreis als gerichtliche oder außergerichtliche Vertreter des Vereins
(§ 26 BGB) 2 Personen vorzeitig von ihrem Amt zurücktreten.
2. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Vorschriften über die ordentliche
Mitgliederversammlung entsprechend. Der Vorstand kann beschließen, dass im Einzelfalle die
Einberufung kurzfristig durch die örtliche Tagespresse erfolgen kann; § 8 Abs. 1 ist insoweit nicht
anwendbar.
3. Die Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann von Mitgliedern
entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen (§ 37 BGB) verlangt werden.
§ 10 Protokollierung von Beschlüssen
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands ist unter Angabe von Ort, Zeit,
Tagesordnungspunkt und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift zu fertigen. Die
Niederschrift ist von einem Mitglied des Vorstandsteams bzw. durch den Versammlungsleiter und dem
Schriftführer zu unterschreiben.
§ 11 Kassenprüfer
Die Kontrolle der Rechnungsführung obliegt den von der Mitgliederversammlung dazu bestellten 2
Kassenprüfern. Die Kassenprüfung hat jährlich vor Durchführung der ordentlichen
Mitgliederversammlung stattzufinden. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen
Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des
Kassiers. Die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören.
§ 12 Ehrenmitglieder
Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des
Vorstands zu Ehrenmitglieder ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf
Lebenszeit; sie bedarf einer 2/3 – Mehrheit der anwesenden Mitglieder bei der ordentlichen
Mitgliederversammlung.
§ 13 Abteilungen
1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle
durch Beschluss des Vorstandes gegründet.
2. Jede Abteilung wird von einem Ausschuss geleitet, dessen Zusammensetzung sich nach den
jeweiligen Bedürfnissen richtet. Zwingend erforderlich ist das Vorhandensein eines
a) Abteilungsleiters
b) Stellvertretenden Abteilungsleiters
c) Schriftführers
d) Kassiers
e) Jugendwart
Darüber hinaus können weitere Mitarbeiter dem Ausschuss angehören, denen feste Aufgaben
übertragen werden.
d) Jede Abteilung hat sich eine Geschäftsordnung zu geben; darin ist die - Organisation,- Recht-
und Verfahrensordnung,- Wahlen,- Kassenprüfung,- Einberufung von
Versammlungen festzulegen.
e) Die Abteilungsleiter bzw. im Verhinderungsfalle deren Stellvertreter sind ordentliche Mitglieder
des Vorstandes.
f) Der Abteilungsausschuss ist gegenüber dem Vorstand des Vereins verantwortlich und auf
Verlangen zur Berichterstattung verpflichtet.
g) Die Interessen des gesamten Vereins sind grundsätzlich vorrangig vor Sonderinteressen der
Abteilungen.
h) Die Abteilungen sind berechtigt, eigene Kassen zu führen.
i) Der 1. Vorsitzende und dessen Stellvertreter haben zu jeder Zeit das Recht
- die Kassenbücher und Protokolle einzusehen,
- an Sitzungen und der Abteilungsversammlung teilzunehmen.
j) Abteilungsversammlungen sind im Hinblick auf die Durchführung der Wahlen nach den
Grundsätzen des § 8 der Satzung durchzuführen.
k) Die Abteilungen sind berechtigt, Abteilungsbeiträge zu erheben. Die festgesetzten Beiträge
müssen vom Vorstand im Hinblick auf die soziale Ausgewogenheit genehmigt werden; dies
gilt auch bei Veränderungen der Beitragshöhe.
l) Wird bei einer Abteilungsversammlung kein Ausschuss gewählt, muss innerhalb von 2
Monaten eine neue Abteilungsversammlung einberufen werden. Bis dahin bestimmt der
bestehende Ausschuss die kommissarische Leitung. Führt auch die neuerliche
außerordentliche Abteilungsversammlung zu keinem funktionsfähigen Ausschuss, kann der
Vorstand einen kommissarischen Ausschuss bestellen oder die Auflösung der Abteilung
beschließen.
m) Die Ausschüsse dürfen keine Dauerschuldverhältnisse und keine rechtsgeschäftlichen
Verpflichtungen eingehen, die über dem jeweiligen Kassenstand zum Zeitpunkt des Vertrags-
oder Kaufabschlusses liegen. Es muss in jedem Falle gewährleistet sein, dass die bereits
eingegangenen kurz- oder langfristigen Verpflichtungen während des laufenden
Rechnungsjahres erfüllt werden.
n) Die Kostenregulierung der Verbandsbeiträge, Versicherungen, Gemeindeabgaben entscheidet
im Einzelfalle jeweils der Vorstand.
o) Die Ausschüsse sind an die Beschlüsse des Vorstandes gebunden.
§ 14 Ehrenordnung
Der Vorstand hat eine Ehrenordnung zu beschließen. Hierin soll festgelegt werden, in welcher Form
Verdienste, sportliche Leistungen oder langjährige Mitgliedschaft im Verein gewürdigt werden.
§ 15 Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf
deren Tagesordnungspunkt die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern
angekündigt ist. Der Beschluss über die Auflösung bedarf einer 3/4 – Mehrheit der erschienenen
Mitglieder.
2. Für den Fall der Auflösung, der Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zwecks bestellt die Mitgliederversammlung 2 Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins
abzuwickeln haben. Das nach Bezahlung der Schulden noch vorhandene Vereinsvermögen ist mit
Zustimmung des Finanzamtes auf die Gemeinde Erligheim zu übertragen, welche das Vermögen
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden
hat.
3. Löst sich eine Abteilung vom SKV Erligheim e. V. los, so kann auf Beschluss des Vorstandes das
in dieser Abteilung befindliche Vermögen dem neuen gemeinnützigen Verein überlassen werden,
der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche
Zwecke zu verwenden hat. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Abteilung danach selbständig
demselben Zwecke dient wie der SKV.
§ 16 Inkrafttreten der Satzung
Vorstehende Satzung wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 17.04.2015 geändert. Sie
tritt an die Stelle der bisherigen Satzung und wird mit Eintrag in das Vereinsregister rechtmäßig
Erligheim, den 17. April 2015

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